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vice versa

vice versa

Ich versuchte, das Gegenteil meiner bisherigen Arbeitsweise zu machen. Anderes Material nehmen und verkehrtherum, um zu sehen, was passiert. In der Monotypie wäre das: Mit Papier auf die Druckplatte, also die Acrylglasscheibe, drucken. 


Ich male oder drucke zuerst das vorne sichtbare, dann Schicht um Schicht das Rückwärtigere. Also genau andersrum wie in der Malerei auf Leinwand. Der Bildaufbau andersrum, die Seiten spiegelverkehrt. 


Umständlich, dafür sehr spannend. Es ergibt sich völlig Neues. 


Darauf kam ich während meiner zwei-jährigem  Kunst - Pause, gesundheitlich bedingt. 


Die ersten Druckergebnisse waren etwas experimentell ausgefallen, doch ich wollte Neuland betreten und nun hatte ich es. Das geht nur, wenn man die Fäden aus der Hand gibt. 

Mit Acryl-Stiften beginne ich eine Zeichnung auf Plexiglas, 40 x 60 cm.
Mit Acryl-Stiften beginne ich eine Zeichnung auf Plexiglas, 40 x 60 cm.

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